Das Wasserbett

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 Matratzen

 Pamela Becker

 05.07.2018

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Schlafen auf dem Wasserbett - Wohlfühloase für eine erholsame Nacht

Ein Wasserbett verspricht einen gesunden Schlaf. Schon die althergebrachte Weisheit "wie man sich bettet, so liegt man", lehrt uns dies. Kein Wunder also, dass die Geschichte der Wassermatratze bereits in der Antike ihren Ursprung hat. Durch ihre schmerzlindernde Wirkung revolutionierten Wasserbettmatratzen im 19. Jahrhundert die moderne Medizin. Auch heute noch ist die Begeisterung für das Schlafen auf Wasser besonders hoch und die Nachfrage bleibt stabil.

Aufbau und Funktion von einem Wasserbett

Aktuelle Wasserbettmodelle haben mit ihren Vorgängern kaum noch etwas gemein. Bei einer Wassermatratze wird mittlerweile zwischen Hardside, Softside und Masterpiece unterschieden. Da die Wassermassen einiges an Gewicht mitbringen, ist eine hohe Stabilität des Unterbaus gefragt. Im Vergleich zu herkömmlichen Betten kommt eine Wasserbettmatratze ohne Lattenrost aus. Die Matratze selbst liegt in einer Sicherheitswanne, die austretende Flüssigkeiten auffängt. Hier ist auch die Heizmatte vorzufinden, die das Wasser von unten aufheizt. Als Hauptmaterial kommt bei der Wassermatratze Vinyl zum Einsatz, das elastisch, reißfest und tragfähig ist. Zusätzlich dient ein Rundumbezug zum Schutz der Matratze, dessen Oberteil per Reißverschluss abnehmbar ist. Er ähnelt in seiner Struktur einem Frottee-Bezug, wie er bei den meisten Betten verwendet wird. Durch diesen lässt sich später ein normales Spannbetttuch aufbringen.

Wasserbett kaufen - die richtige Wahl treffen

Während der Vertrieb von Boxspringbetten immer höhere Verkaufszahlen vermeldet, ist der Markt für Wasserbetten weiterhin ein exklusives Segment. Das mag wohl auch an den höheren Einstiegspreisen liegen, die bei 1.000 Euro aufwärts beginnen. Zu den führenden Herstellern zählen Tasso (Vontana), Profine oder auch Atlantis. Vor allem Produktionen mit dem Label "made in Germany" sind bei den Kunden besonders beliebt. Die anfänglich höheren Investitionskosten wirken sich allerdings positiv auf die Haltbarkeit aus. Eine gut gepflegte Wasserbettmatratze kann einen Lebenszyklus von mehreren Jahrzehnten haben. Entscheidend hierfür sind die verwendeten Materialien, aus denen der Wasserkern besteht. Sind zudem die Nähte reißfest verarbeitet, lässt sich die Qualität augenscheinlich für gut befinden. Wie eingangs erwähnt, gibt es verschiedene Varianten, die hier kurz vorgestellt werden.

Hardside-Wasserbett

Das Prinzip dieser Wasserbettmatratze beruht auf einem stabilen Möbelrahmen des Bettes. Das bringt den Vorteil mit sich, dass die gesamte Liegefläche ausgenutzt wird, was vor allem größeren Personen zugutekommt.

Softside-Wasserbett

Bei diesem System sorgt ein wärmedämmender Schaumstoffrahmen für den nötigen Halt der Wasserbettmatratze und ermöglicht einen bequemen Ein- und Ausstieg. Allerdings fällt die Liegefläche etwas geringer aus.

Masterpiece-Wasserbett

Ein Masterpiece-Wasserbett kombiniert die Hardside- und Softside-Varianten miteinander und besticht optisch durch den Bezug der auf gleicher Ebene liegenden Schaumstoffpolsterung.

Für wen eignet sich ein Wasserbett?

Eine Wasserbettmatratze wirkt sich positiv auf Menschen mit Rückenschmerzen und orthopädischen Beschwerden aus, da der Druck von der Wirbelsäule her entlastet wird. Zudem gibt es verschiedene Beruhigungsstufen, die von 0 Prozent (10-15 Sekunden Nachschwingzeit) - 120 Prozent (kein Nachschwingen) reichen. So kann bspw. ein Ehebett mit zwei verschiedenen Wasserbettmatratzen ausgestattet werden. Ein weiterer Vorteil ist die regelbare Wassertemperatur im Inneren.

Das solltest Du beim Kauf einer Wasserbettmatratze beachten

Bevor man sich nun für ein Wasserbett entscheidet, ist Folgendes zu prüfen:

Raumstatik

Ist das Gebäude für das Aufstellen eines Wasserbetts geeignet? Durchschnittlich kommen 275 Kilogramm pro Quadratmeter zum Tragen.

Wasseranschluss

Ist für das Befüllen und Entleeren ein Wasseranschluss bzw. -abfluss in der Nähe?

Folgekosten

Da die Heizung eine konstante Temperatur halten muss, ist man beim Wasserbett auf einen Stromanschluss angewiesen. Die jährlichen Stromkosten lassen sich aber meist schon im Vorfeld kalkulieren und liegen im Schnitt bei 300 KW/h.

Vor- und Nachteile einer Wassermatratze

Zusammengefasst ergeben sich die nachstehenden Vor- und Nachteile bei einem Wasserbett:

VorteileNachteile
Hygiene, denn eine Wassermatratze ist bei regelmäßiger Pflege besonders steril.höhere Anschaffungs- und Folgekosten durch Strom- und Pflegeaufwand.
regelbare Temperatur, die nach persönlichem Empfinden eingestellt werden kann.Körperfeuchtigkeit kann nur nach oben entweichen.
gleichmäßige Verteilung entlastet Wirbelsäule und Gelenke.hohes Eigengewicht beschränkt die Mobilität.
lange Lebensdauer, die man durch die Pflege selbst in der Hand hat. 

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Titelbild: shutterstock.com "Sleeping woman lies on airbed in water." GlebSStock ID: 366276713


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