Seitenschläferkissen

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 Marc Becker

 16.08.2018

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Seitenschläferkissen – endlich entspannter schlafen?

Mit 60 Prozent Anteil schläft die überwältigende Mehrheit der Deutschen am liebsten auf der Seite. Diese Position ist gesund, weil sie die Wirbelsäule und Rückenmuskulatur entlastet, das Atmen erleichtert und  – zumindest wenn wir auf der linken Seite schlafen – den Rückfluss von Magensäure begünstigt. Die linke Seitenlage beugt also auch Magenverstimmungen und Sodbrennen vor. Seitenschläferkissen sind äusserst beliebt, weil sie anatomische Probleme der Seitenlage optimal lösen.

 

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Besonderheiten der Seitenlage

Im Vergleich zur Bauch- und Rückenlage steht in der Seitenlage der Schulter-, Becken- und Fußbereich stärker hervor. Während ein Arm, Bein und Fuß im Schlaf häufig eingeklemmt ist, fragen sich Seitenschläfer oft unterbewusst: Wohin jetzt mit dem anderen Arm, Bein oder Fuß? Kippt dadurch der Schulterbereich im Schlaf nach vorne oder sinken die hervorstehenden Bereiche nicht tief genug in die Matratze ein, führen daraus resultierende Fehlstellungen zu Muskelverspannungen (Nacken- und Rückenschmerzen) und Durchblutungsstörungen (eingeschlafene Körperteile).

Schwanger, Stillen, Übergewicht und Schnarchen

Wer normalerweise nicht in der Seitenlage schläft, muss trotzdem manchmal auf die Seitenlage ausweichen. Das betrifft in jedem Fall Schwangere und stillende Mütter. Aber auch Menschen mit stärkerem Übergewicht oder Rückenschmerzen. Das Seitenschläferkissen hilft durch den höheren Liegekomfort dabei, sich schneller an die ungewohnte Seitenlage zu gewöhnen. Ausserdem sorgt es im Schlaf dafür, dass wir automatisch immer wieder eine anatomisch korrekte Haltung einzunehmen. Deshalb kann ein Seitenschläferkissen auch lästiges Schnarchen reduzieren.

Funktionsweise Seitenschläferkissen

Ein Seitenschläferkissen ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Entweder gerade, in C-, U- oder 7-Form gebogen. Es ist in jedem Fall  deutlich länger als herkömmliche Kopfkissen. Im oberen Teil liegt der Kopf etwas höher, wodurch das Niveau an die breitere Schulter angepasst wird und die Wirbelsäule gerade liegt. Entlang des Körpers wird das Seitenschläferkissen zwischen Arme und Beine geklemmt. Dadurch entsteht eine weichere Zwischenschicht, welche die Körperteile der Liegeseite entlastet. Die oberen Körperteile liegen entspannt auf dem Kissen. Dadurch entfällt das unsichere Gefühl, unterbewusst nach einer besseren Liegeposition zu suchen.

Formen von Seitenschläferkissen

Die Wahl der richtigen Form ist abhängig von der gewünschten Funktion und natürlich auch Geschmackssache. Wer Bewegungsfreiheit braucht, wählt eine gerade Ausführung. Wer das Kissen beim Hin- und Herwälzen im Schlaf nicht verlieren möchte, wählt die U- oder C-Form. Wer das Kissen mit Armen und Beinen vollständig umschließen möchte, wählt die 7-Form. 

gerade Form

Das häufigste Modell ist die gerade Variante. Sie ist in Längen zwischen 140 cm bis 200 cm erhältlich. Der ganze Körper kann optimal entlastet werden. Allerdings können unruhige Schläfer diese Variante im Schlaf schon einmal verlieren.

U-Form

Sichelförmiges Kissen, das sich optimal zum Abstützen des Nackens eignet. Diese Variante wird auch als Stillkissen genutzt. Ein Vorteil ist, dass beim Hin- und Herdrehen im Schlaf immer beide Körperseiten umschlossen werden. 

C-Form

Sichelförmiges Kissen, das ähnliche Eigenschaften wie die U-förmige Ausführung hat. Sie wird ebenfalls auch als Stillkissen genutzt. Die umschließende Form gibt optimalen Halt und schenkt ein kuscheliges Gefühl der Geborgenheit.

7-Form

Kissen in Form einer Sieben gehören zu den längeren und dafür schmaleren Varianten. Dadurch kann das Modell meistens vollständig mit Armen und Beinen umschlossen werden. Das gebogene Kopfteil entlastet den Nacken. 

Qualitätskriterien von Seitenschläferkissen

  • Füllung macht Unterschied:  Das Kissen soll weich und flexibel,  atmungsaktiv und haltbar sein. Deshalb sind Kunstfasern weit verbreitet. Neben ihrer Langlebigkeit können Hersteller dank der Kunstfasern ausserdem unterschiedliche Härtegrade anbieten.
  • Robuste Nähte: Das Kissen muss durch Auflagedruck und Bewegung im Schlaf einer stärkeren Belastung standhalten.
  • Schadstoffarm: Eine Füllung aus Polyurethan (Schaumstoffsticks) sowie EPS-Mikroperlen ist unbedenklich. Ebenso ein Bezug aus Baumwolle. Ein Blick in die Produktbeschreibung hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.
  • Waschbar: Je länger das Kissen, desto unwahrscheinlicher passt es in die Waschmaschine. In diesem Fall solltest Du Dir mindestens zwei waschbare Bezüge zulegen. 
  • Mikroperlen: Sie sind schimmelbeständig, wasserfest, warm, geräuschlos und bieten eine hervorragende Anpassungsfähigkeit an jede Körperform.
  • Länge des Kissens: Besser zu lang als zu kurz, Frauen sollten mindestens 130 cm, Männer mindestens 150 cm wählen.
  • Höhe des Kissens: Je flacher das Kissen, desto besser ist es für Einsteiger und ganz besonders gut für Schwangere geeignet. Die Anpassungsfähigkeit ist wichtig. Höhere Kissen sind natürlich insbesondere für Menschen mit breiter Schulter geeignet.

Fazit

Die Nutzung eines Seitenschläferkissens macht Sinn, denn die spezielle Ergonomie in der Seitenlage wird optimal unterstützt. Ein Seitenschläferkissen ist vielseitig einsetzbar. In erster Linie zum Schlafen, aber auch auf Reisen oder beim Stillen eines Babys. Neben der Entlastung von Druckstellen kann es auch gegen Schnarchen helfen. Oft benötigt man eine kleinere Eingewöhnungszeit, möchte danach aber nicht mehr auf den besseren Liegekomfort verzichten. Wer unsere Tipps beim Kauf berücksichtigt - insbesondere die Qualitätskriterien - hat sehr lange Freude mit dem Kissen und muss für den zusätzlichen Komfort nicht tief ins Portemonnaie greifen. 

 

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