Einfach mal Pause machen

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 Redaktion

 06.12.2017

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Einfach mal Pause machen
5 Sterne (2 Votes)

Auch bei der Arbeit: Einfach mal Pause machen

Der Stress auf Arbeit wird noch größer, wenn keine Pausen eingelegt werden. Wer immer nur Vollgas gibt, riskiert eines Tages einen Totalschaden. Arbeitnehmer sollten deshalb am besten immer zu festen Uhrzeiten eine Pause machen - und nicht erst, wenn sie müde werden. Denn dann ist es eigentlich schon zu spät. Die Konzentration hat da längst nachgelassen, die Arbeit leidet.
Pausen müssen oft früher eingelegt werden, als die meisten denken. Als Faustregel gilt: Unsere Leistungsfähigkeit hält etwa 90 Minuten an. Alle eineinhalb Stunden sollte zumindest einmal tief durchgeatmet und innegehalten werden. Und zweimal am Tag muss es echte Pausen geben. Auf die Pause völlig zu verzichten, um früher Feierabend zu haben - ist deshalb eine der schlechtesten Ideen.

Die beste Erholung gibt es immer mit zwei Pausen

Wichtig ist vor allem, zu welcher Tageszeit gearbeitet wird:
Tagsüber: Die erste Pause sollte mit zehn Minuten am Vormittag eingelegt werden, die zweite sollte etwas länger und am Nachmittag sein.
Nachts: Hier ticken die Uhren anders: Die erste Pause sollte um Mitternacht und etwas länger sein, die zweite sollte zwischen 4 und 5 Uhr eher als kurze Unterbrechung folgen.

Erholungspause ist nicht gleich Erholungspause

Wie Arbeitnehmer die Pausen am besten gestalten, hängt im Übrigen auch von ihrer Tätigkeit ab:
Wer körperlich arbeitet, sollte zwischendurch am besten ein kurzes Nickerchen halten. Länger als 20 Minuten sollte so ein Powernapping aber nicht dauern. 
Wer dagegen vor allem am Schreibtisch sitzt, sollte in der Pause ein paar sportliche Übungen oder einen Spaziergang machen. So kommt der Kreislauf wieder in Schwung.

Einfach mal Pause machen - das ist leider nicht bei jeder Tätigkeit möglich. Arbeitszeitgesetz hin, betriebliche Praxis her. Wenn Arbeitnehmer auf ihre Pausen verzichten, ist das am Ende auch kein Segen für den Arbeitgeber. Die Quittung dafür bekommen dann beide: Der Arbeitnehmer via Gesundheit, der Arbeitgeber via Krankschreibung.

mit dpa, 7.11.2017 
Titelbild: pixabay.com geralt ID: 958944


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