Die Latexmatratze

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 Matratzen

 Pamela Becker

 15.12.2017

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Die Latexmatratze

Das weiche Schwergewicht

Die Latexmatratze ist das Schwergewicht unter den Matratzen. Bis zu 25 kg kann sie wiegen, damit kann der wöchentliche Bezug frischer Bettlaken durchaus zur Herausforderung werden. 
Naturlatex besteht aus dem milchigen Saft des Kautschukbaumes. Latex passt sich optimal dem Körper an und isoliert die Körperwärme. Dies dürfte die "Frostbeulen" unter uns freuen, die nächtlichen "Schwitzer" eher nicht. Wer Nacht für Nacht neben einem bewegungsaktiven Menschen liegt, weiß es zu schätzen, dass Latex nicht "nachfedert" sondern schnell seine Ursprungsform wieder annimmt. Zudem verfügt Kautschuk als Naturprodukt über antibakterielle Eigenschaften. Zusammengefasst ist die Latexmatratze für fast jeden Menschen geeignet und bietet eine Vielzahl an Vorteilen. Neben dem hohen Gewicht muss noch erwähnt werden, dass Latexmatratzen nicht zu den kostengünstigeren Matratzenarten zählen. 

 

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Die verschiedenen Arten der Latexmatratze

  • Die Latexmatratze aus Kautschuk verfügt über eine hohe Punktelastizität. Der Naturstoff Kautschuk bietet viele Vorteile, die synthetisch nicht zu 100 Prozent reproduzierbar sind. Deshalb gilt: Je höher der Anteil an Kautschuk ist, desto hochwertiger ist die Matratze.
  • In die Stift- Latexmatratze werden Tunnel in den Kern geschnitten. Diese verbessern die Luftzirkulation und den Feuchtigkeitstransport. Insbesondere die nächtlichen "Schwitzer" profitieren von einer Stift- Latexmatratze. Auch bei nach unten geschlossenen Betten ist der verbesserte Feuchtigkeitstransport einer Stift- Latexmatratze ein Vorteil gegenüber der herkömmlichen Latexmatratze.   
  • Der Kern der synthetischen Latexmatratze besteht nicht aus Kautschuk sondern aus künstlich hergestellten Polymeren. Diese sind deutlich günstiger in der Anschaffung, können aber in der Ausprägung mit dem Naturprodukt nicht mithalten. Du solltest mit Einbußen insbesondere bei der Punktelastizität rechnen. 

In den meisten Fällen wirst Du im Handel Mischformen dieser Matratzenarten finden. 

Unter dem Matratzenbezug befindet sich ein Kern aus Latex. Auf der Beispiel-Abbildung ist eine Stift- Latexmatratze zu sehen. In den Latex-Kern werden Tunnel geschnitten. Diese ermöglichen eine Luftzirkulation der ansonsten geschlossenen Matratze. Die Feuchtigkeit kann durch die Tunnel über den Matratzenbezug abtransportiert werden. 

Vor- und Nachteile Latexmatratze

VorteileNachteile
PunktelastizitätHohes Gewicht
Hohe Wärmedämmung (Frostbeulen)Hohe Wärmedämmung (Schwitzer)
Optimale KörperanpassungKein optimaler Feuchtigkeitstransport
Kein "Nachfedern"Höhere Kosten
Geräuschlosigkeit 
Antibakteriell 

Wann empfehlen sich Latexmatratzen?

01

Menschen mit Rückenproblemen

Die hohe Punktelastizität sorgt für eine optimale Stützung der Wirbelsäule. Druckstellen werden vermieden und trotz höherem Härtegrad entsteht das Gefühl, weich zu liegen.

02

Allergiker

Der Naturstoff Kautschuk ist antibakteriell, deshalb ist die Matratze bestens geeignet für Allergiker. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Anteil an Kautschuk sehr hoch ist, da synthetisch hergestellten Matratzen nicht mehr antibakteriell wirken.                                 

03

Unruhige Schläfer

Latex nimmt nach Belastung in sehr kurzer Zeit seinen Ursprungszustand wieder an. Dabei entstehen keine Geräusche und es "federt" nichts nach. Sofern Du Dich oft in der Nacht aktiv bewegst, wirst Du zukünftig nicht mehr selbst durch Deine Bewegungen gestört. Das gleiche gilt, solltest Du mit einem "unruhigen Schläfer" das Bett teilen. 

04

Frostbeulen

Latex ist wärmeisolierend. Solltest Du nachts schnell frieren, dann kann eine Latexmatratze dieses Problem für Dich beheben. Das gilt zum Beispiel auch, wenn Du im Winter gerne mit geöffnetem Fenster schläfst und trotzdem nicht frieren möchtest.                     

 

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Titelbild: shutterstock.com "exposed layers of natural latex from an organic mattress" marekuliasz ID: 233390269


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