Ist Cannabis eine Alternative?

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 Schlafstörungen

 Abini Herzberg

 15.03.2018

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Ist Cannabis eine Alternative?
5 Sterne (3 Votes)

Cannabis statt Schlaflosigkeit?

Der erstaunliche Effekt von Cannabis bei Schlafstörungen ist schon lange bekannt – und längst unbestritten. Viele Menschen mit Schlafstörungen berichten nach der Einnahme von einer entspannenden Wirkung und Forscher wiesen nach, dass sich sogar die Schlafphasen stabilisieren. Das heißt: In zweifacher Hinsicht kann sich durch Cannabis die Qualität des Schlafes erheblich verbessern.

Ein Lösungsmittel für Problemschläfer

Darum möchten wir noch einmal und ausführlich – anlässlich des Internationalen Kiffertags (am 20. April) dieses Lösungsmittel allen Problemschläfern vorstellen. Also jenen, die wirklich darunter leiden, nicht ein- oder durchschlafen zu können und bereits die gesundheitlichen Folgen ihres Schlafmangels spüren. Denn dies ist ein ernst zu nehmendes Thema, mag es noch so salopp daherkommen.

Internationaler Kiffertag

Jerusalem: Ein Mann raucht im Wohl Rose Park gegenüber der Knesset (Parlamentsgebäude) einen Joint und "feiert" damit den 20. April - als Datum mit 4/20 abgekürzt - den Kiffer-Tag "420". 

Am Internationalen Weltkiffertag – einem Feiertag, der einst in den USA ausgerufen wurde und bis heute noch nicht in Deutschland angekommen ist –  starten weltweit die Partys um 16:20 Uhr (4:20 PM), weshalb der Tag wegen der Uhrzeit und des Datums auch 4/20 genannt wird. Und aus diesem Anlass wünschen wir allen Menschen mit Schlafstörungen: Möglichst viel Entspannung!

Und wie werden wir nun locker? Wollen wir einfach ein bisschen Gras über die Sache rauchen?

Besser, wir räumen an dieser Stelle erst einmal mit ein paar Mythen auf.

Eine Pflanze geht um die Welt

Die Pflanze Cannabis (Hanf) wurde schon vor Tausenden Jahren von den Menschen kultiviert. Sie fand ihre Verwendung nicht nur als Rausch- und Arzneimittel (vor etwa 140 Jahren wurden die ersten Markenmedikamente verkauft), sondern auch in der Lebensmittel-, Textil,- Bau- und Möbelindustrie. Über die Mongolei, Sibirien, China und Indien fand sie ihren Weg in die Welt – und mit der Zeit auch in die Unterwelt. Denn das Image der Pflanze wurde immer öfter mit kriminellen Handlungen verbunden. Seit einigen Jahren aber findet Cannabis wieder den Weg zurück in die Mitte der Gesellschaft.

Was ist der Unterschied? Cannabi, Hanf, Marihuana, Gras und Haschisch

Cannabis oder HanfMarihuana oder GrasHaschisch
Cannabis ist eigentlich das lateinische Wort für Hanf. In Deutschland und vielen anderen Ländern wird der Begriff Cannabis allerdings oft umfassend für Hanfpflanzen und THC-haltige Produkte der Pflanze genutzt.
Als Marihuana oder Gras bezeichnet man die getrockneten Blüten der weiblichen Hanfpflanze. An Drüsenhaaren auf diesen Blüten sitzt das "Harz" der Pflanze, mit seinen hohen Konzentrationen von THC, CBD und anderen Cannabinoiden. Marihuana ist je nach Qualität, Herkunft, Anbaumethode und Trocknungsgrad üblicherweise grün bis bräunlich, teilweise auch weiß oder leicht lila.
Haschisch ist das gesammelte und meist gepresste "Harz" der Hanfpflanze. Es kann nicht nur aus den Blüten, sondern auch aus mit Harzen besetzten Blättern gewonnen werden. Je nach Qualität und Herstellungsmethode schwankt seine Farbe von hellem Grau-Braun bis zu mattem Schwarz.
Quelle: Deutscher Hanfverband

Der Verbrauch von Cannabis hat wieder zugenommen

Die Einnahme von Cannabis ist nicht unumstritten. Glänzend auf der einen Seite, trüb auf der anderen: Viele Suchtberater und Psychotherapeuten bedauern das sich wieder positiv entwickelnde Image. Weil sie täglich in der Praxis mit den folgenschweren Entfaltungen kämpfen. Sie befürchten eine Bagatellisierung. Denn neben den erhellenden Erfahrungen, enden immer alle Formen von Missbrauch (egal, ob Drogen-, Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch) ziemlich finster. So wie eben bei den Betroffenen, mit denen die Profis konfrontiert werden. Auch zeigt das Jahrbuch Sucht (das im März 2018 mit den Zahlen von 2015 vorgestellt wurde), dass bei den illegalen Drogen Cannabis auf einem Spitzenplatz bleibt. Rund 7 Prozent der 12- bis 17-jährigen Teenager und 6 Prozent der 18- bis 64-jährigen Erwachsenen rauchen Joints. Insgesamt ist damit ein zunehmender Trend zu verzeichnen. Dennoch ist Cannabis zwar die illegale Droge, die am häufigsten konsumiert wird –  sie verursacht aber nicht die meisten Probleme. Der Gebrauch harter Drogen wie Heroin hat wieder zugenommen und bereitet weitaus größere Sorgen.
Aber - und darum geht es hier - es gibt auch den kontrollierten Umgang mit Cannabis und somit andere Erfahrungen.

Marihuana von der Mama

Die Oscar-Preisträgerin Charlize Theron (42) hat Marihuana erfolgreich als Schlafmittel ausprobiert - besorgt hat es ihr ihre Mutter. „Ich will immer alles probieren. Man hat nur ein Leben, also warum nicht?“ sagte die Schauspielerin kürzlich (am 7. März 2018) in der US-amerikanischen Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live!“ Sie leide genau wie ihre Mutter unter Schlafproblemen und habe mit ihr über Alternativen zu herkömmlichen Schlafmitteln geplaudert - und dabei auch die „Kraut-Alternative“ erwähnt. Theron habe jedoch nicht erwartet, dass Mutter Gerda darauf eingehe. „Letzte Woche schneite sie dann herein und legte mir einen kleinen Behälter auf meinen Küchentisch“. Nun könne sie wunderbar schlafen. (dpa)

Weltweite Unterschiede: Wo geht man wie mit Cannabis um? 

Auf der Welt wird völlig unterschiedlich mit Cannabis umgegangen. Da gibt es die ganze Bandbreite von kriminell über geduldet bis legal. Von medizinischer Notwendigkeit über gelegentlichen Eigenbedarf bis steter Mehrproduktion. Von Verkauf über Besitz bis Genuss.

In den US-Bundesstaaten Kalifornien, Washington, Alaska und in 6 weiteren ist der Gebrauch, Kauf und Verkauf von Marihuana legal - sogar im einst stockkonservativen Denver (Colorado). Weitere 29 US-Bundestaaten legalisierten Cannabis als Arzneimittel.

In vielen Ländern (wie etwa Israel) ist Cannabis als Medizin schon etabliert. Rund 30 000 Menschen besitzen dort laut Gesundheitsministerium die Erlaubnis, medizinisches Cannabis zur Linderung ihrer Leiden zu konsumieren. Unter ihnen sind auch Holocaust-Überlebende. Das Marihuana soll die Folgen ihrer traumatischen Erlebnisse lindern.

In anderen Ländern (wie etwa in den Niederlanden) sind die weichen Drogen zwar nicht erlaubt, aber sie werden bekanntermaßen offiziell geduldet.

Eine sogenannte „Weltkarte des Kiffens“ ist hier einzusehen. 
(Quelle: SHZ, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag)

Beispiel Israel: Medizinisches Cannabis ist auf dem Vormarsch

Die israelische Industrie könnte medizinisches Cannabis im Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar (mehr als 800 Millionen Euro) ausführen. Doch es gibt ein Hindernis: Im Februar 2018 trat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf die Bremse. Seine Sorge: den US-Präsidenten Donald Trump zu verärgern – weil dieser gegen eine Legalisierung von Cannabis ist. Die Justizministerin Ayelet Shaked reagierte mit Unverständnis: "Wir dürfen den Zug nicht verpassen. Heute sind wir die Lokomotive. Wenn wir zögern, werden wir zu Waggons", twitterte sie nach dem Besuch einer Cannabis-Plantage. Die meisten der israelischen Firmen beschäftigen sich mit der Forschung und Entwicklung von Cannabis-Medikamenten.

Cannabis auf Rezept ist nun gesetzlich geregelt

Ob Cannabis (Marihuana) eine Einstiegsdroge ist, ob es der Intelligenz schadet, ob es psychische Störungen verursacht oder lediglich die ohnehin vorhandenen Störungen verschärft – all das ist noch nicht eindeutig belegt. Dass Cannabis aber Schwerkranken das Leben erleichtert – daran gibt es keine Zweifel.

Schwerkranke können in Deutschland seit dem 10. März 2017 Cannabis auf Rezept verschrieben bekommen. Nach jahrelangen Debatten beschloss der Bundestag einen entsprechenden Gesetzentwurf. Die Krankenkassen müssen die Therapiekosten übernehmen.
Die Erlaubnis soll schnell und unbürokratisch geschehen: Statt wie bei anderen Therapien nach mehreren Wochen muss dies innerhalb von drei Tagen geschehen.

Welcher Wecker für wen? Jetzt anmelden!

Seit Inkrafttreten des Gesetzes hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sogar eine Cannabisagentur  eingerichtet. Diese Agentur steuert und kontrolliert hierzulande den Anbau von Cannabis; zudem will die kanadische Firma Nuuvera den deutschen Markt mit medizinischem Cannabis versorgen. Dazu baut das Unternehmen derzeit ein Hochsicherheitslager in Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein) auf.

Auch wenn viele schon die Legalisierung von Hanf nahen sahen: Cannabis als Rauschmittel bleibt weiterhin verboten.

Wer gilt als schwerkrank?

Eine exakte Definition der Krankheitsbilder gibt es im Gesetz nicht. Eingesetzt wird Cannabis gegen Spastiken bei Multipler Sklerose, gegen chronische Schmerzen bei Neuropathie, beim Tourettesyndrom, bei Rheuma oder Alzheimer. Wirksam ist es auch gegen Appetitlosigkeit bei Aids-Kranken. Es hilft bei schweren Schlafstörungen, mildert die Folgen einer Chemotherapie und kann Angststörungen lindern. So gut wie keine Wirkung ist derzeit bei Depressionen und Psychosen bekannt.

Jeder zugelassene Arzt darf heute Cannabis verschreiben

Wenn ein Arzt begründet eine positive Wirkung auf den Krankheitsverlauf oder wenigstens die Symptome erwartet, kann er Cannabis verschreiben. Schwerkranke müssen nicht austherapiert sein, bevor ein Arzt Cannabis verschreibt. Theoretisch reicht es, wenn der Arzt meint, jetzt sei der Punkt erreicht.
Vor der Zulassung hatten 1.020 Patienten eine Sondergenehmigung, Cannabis als Medikament einnehmen zu dürfen. Nachdem das neue Gesetz erlassen wurde, rechnete man mit 700 Patienten zusätzlich. Doch es kam anders: Allein 2017 gingen mehr als 13.000 Anträge bei den Kassen ein. Mehr als 60 Prozent davon wurden genehmigt.

Aber nicht jeder Arzt ist in der Lage, Cannabis zu verschreiben

Jedoch sind die Ärzte nicht immer gut auf die Anfragen vorbereitet. Entweder fehlt es ihnen an der Qualifikation, um die Lage richtig einzuschätzen zu können oder einfach auch am Wissen, die Formulare für die Krankenkassen richtig auszufüllen. 25 Prozent der Anträge werden abgelehnt, weil angeblich keine ausreichende Begründung für die Therapie vorliegt. Ärzte müssen zudem darlegen, warum Cannabinoide zu einer Besserung beitragen können und dies mit Hinweisen auf Studien belegen.

Und kein Arzt hat Therapiehoheit: Meist entscheidet der MDK

Für viele Patienten, die nur so ihre Beschwerden lindern können, ist das neue Gesetz ein Glücksfall. Doch die Abgabe von Cannabis auf Rezept läuft aus Sicht der Apothekerkammer, der Ärzte und vieler Patienten nicht richtig rund. "Die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse wird häufig abgelehnt", sagte kürzlich die Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen Magdalene Linz. Hier wünscht sie sich deutliche Verbesserungen.

Drei Krankenkassen-Beispiele

  1. Bisher gingen bundesweit rund 9.000 Anträge für Cannabis auf Rezept im AOK-System ein. Gut ein Drittel der Anträge wurde abgelehnt. Gründe dafür waren z.B. eine Drogenabhängigkeit in der Vorgeschichte des Versicherten oder Therapiealternativen.
  2. Die Techniker Krankenkasse (TK) erreichten bundesweit rund 2.900 Anträge. Etwa 64 Prozent davon sind bewilligt worden.
  3. Bei der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) gingen rund 350 Anträge ein, von denen 75 Prozent positiv entschieden wurden.

Seit Erlassung des Gesetzes bis März 2018 sind insgesamt 19.000 Anträge eingegangen. Etwa 90 Prozent aller Anträge werden an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) weitergeleitet, der dann eine Empfehlung ausspricht. Krankenkassen und der MDK dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen ablehnen – lehnen aber trotzdem mindestens jeden dritten Antrag ab. Die Realität sieht also anders aus, als es das Gesetz verheißt. Darüber berichtete das ZDF-Magazin Frontal 21 (am 10.4.2018). Klar wird: Die Politik kann die versprochene Hilfe nicht durchgreifend umsetzen. Betroffene werden im Stich gelassen. Und Ärzte bemängeln den Eingriff in die Therapiefreiheit. Deshalb liegt es nahe, den Genehmigungsvorbehalt des MDK (der schon bei den Pflegestufen eine schlechte Figur machte) aus dem Gesetz zu nehmen. 

Lass uns etwas Gras drüber rauchen? Die Anwendung:

Betroffene müssen mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, welche Darreichungsformen und welche Anwendungsarten für sie am besten geeignet sind. Oft verschrieben werden Medikamente wie Sativex® (als Mundspray), Marinol® (als ölige Dronabinol-Tropfen) oder als Dronabinol-Kapseln oder Canemes® als Kapseln.

Kiffen auf Rezept? Der Joint ist nicht gemeint

Ziemlich aromatisch, ziemlich vernebelnd: Doch gerauchtes Cannabis (aus der Tüte) gilt nicht als Medikament. Geraucht wirkt es ohnehin nur 3 bis 4 Stunden. Außerdem können durch den Verbrennungsprozess Giftstoffe entstehen, die auch zu körperlichen Schäden führen können. In anderen Darreichungsformen wirkt Cannabis dagegen bis zu 8 Stunden. Allerdings gibt es Patienten, die auch  gerauchtes Cannabis sehr hilfreich finden.

Cannabis als Pulver aus der Apotheke

Wird jedenfalls Cannabis verschrieben, gibt es eher die Variante, dass die Blüten der Pflanze vom Apotheker zermahlen werden. Der Patient erhält dann das Pulver vorportioniert oder mit einem Dosierlöffel. Er kann sich daraus entweder einen Tee kochen oder das Pulver auf einen elektrischen Verdampfer geben. Der Dampf der erhitzten Blüten kann beispielsweise in einer Kunststofftüte gesammelt werden, die der Patient anschließend leer atmet. Eine Inhalation ist oft wirksamer als Tee, da erst bei rund 160 Grad alle Wirkstoffe freigesetzt werden.

Blüten helfen besser als Kapseln und Tropfen

Der in Cannabis enthaltene Wirkstoff Dronabinol, kurz THC, wird aber auch weiterhin in Form von Kapseln oder Tropfen abgegeben. Viele Patienten berichten jedoch, dass die ganze Blüte ihnen deutlich besser hilft – immerhin enthält eine Blüte mehr als 100 Wirkstoffe. Unter den einzelnen Blütensorten gibt es mitunter große Unterschiede. Deshalb sind die Apotheker und Ärzte derzeit noch auf die Erfahrungen der Patienten angewiesen.

Welche Nebenwirkungen kann es geben?

Die Einnahme kann abhängig machen, Wahrnehmungsstörungen verursachen, in seltenen Fällen in eine Psychose führen. Außerdem können Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwindel, Herzrasen und Müdigkeit auftreten. Ohne den Konsum zu verharmlosen: Müdigkeit ist eine Wirkung, die Menschen mit einer schweren Schlafstörung und Polyneuropathie (Erkrankung des peripheren Nervensystems) nicht schrecken durfte – im Gegenteil.

Die Nebenwirkungen von Cannabis sind noch nicht ausreichend mit großen Studien belegt. Das gilt ebenso für den medizinische Nutzen. Dass Cannabis kein Allheilmittel sein kann, muss auch nicht betont werden. Nicht allen Patienten hilft es. Aber der offenere Umgang mit dem Mittel ist für viele Menschen ein Schritt in die richtige Richtung.

Auf dem Balkon ändert sich nichts

Der Eigenanbau – auch zu medizinischen Zwecken – ist aber weiterhin verboten. Es sei denn, es liegt eine  Einzelfallentscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vor. Bis dahin bleibt der Balkon den Geranien, Petunien und Topfrosen vorbehalten.

Dass Cannabis den Stress abbaut und zu einem sehr erholsamen Schlaf führen kann, sollte für den interessierten Leser am Ende aber nocheinmal festgehalten werden: Die Arterien erweitern sich, der Blutdruck sinkt, die Körpertemperatur auch – ein friedlicher Zustand, den sich so mancher mit chronischen Schlafstörungen herbeisehnt. Dass sich viele, die Cannabis einnehmen, am nächsten Tag besser fühlen und ihre Schlafstörungen tatsächlich mindern können, allein das rechtfertigt weitere Überlegungen.

 (mit dpa 22.2. / 6.3. / 19.3. / 10.4. 2018) Titelbild: pixabay.com 7raysmarketing ID: 1062908


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